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Lexikon | |||||
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ABC-Analyse siehe hier! | |||||||||
Abszisse: Bezeichnung für die “horizontale” Koordinate des kartesischen Koordinatensystems (x-Achse). | |||||||||
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Abweichung (deviation, error): Ist die Abweichung zwischen einem Merkmalswert und einem Bezugswert des Merkmals. | |||||||||
Annahmeprüfung: Qualitätsprüfung zur Feststellung, ob ein Produkt wie bereitgestellt oder geliefert annehmbar ist. | |||||||||
ANOVA: analysis of variance / Varianzanalyse, mehr dazu hier....! |
Analysenprobe siehe Messprobe | |||||
Analytische Sensitivität (Empfindlichkeit) (analytical sensitivity): Sie beschreibt die Fähigkeit einer Prüfmethode zwischen z. B. konzentrationsabhängigen Signalen zu differenzieren (Steigung einer Kalibrierfunktion). | |||||
Analytische Spezifität (analytical specifity): Ist die Fähigkeit einer Prüfmethode, nur die gesuchte Substanz zu erfassen, wobei andere Bestandteile der Matrix das Prüfergebnis nicht beeinflussen. | |||||
Anti-Image-Kovarianz-Matrix: Dient zur Eignungsprüfung einer Korrelationsmatrix in der Faktorenanalyse, mehr dazu hier! | |||||
arbitrary origin: willkürlicher Nullpunkt | |||||
Audit (Qualitästaudit): Ein Qualitätsaudit, kurz Audit (lat. audire = (an)hören), ist eine systematische und objektive Untersuchung auf Erfüllung von Qualitätsanforderungen (siehe ISO 9000:2000 ff.). Das Ziel eines Audits ist | |||||
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Es wird in 3 Auditarten unterschieden: |
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Und es wird auch danach unterschieden, wer das Audit durchführt: |
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Ausreissertest, siehe Extremwert |
Bartlett-Sphärentest findet Verwendung in der Eignungsprüfung der Korrelationsmatrix in der Faktorenanalyse. |
Bartlett-Test auf Gleichheit mehrerer Varianzen bei gleichem oder unterschiedlichen Stichprobenumfängen. | |||||
Befragung siehe Primär- und Sekundärstatistik | |||||
Beobachtung siehe Primär- und Sekundärstatistik | |||||
Bestimmungsgrenze: siehe Nachweisgrenze |
Als Bias oder auch Verzerrung, wird der systematische Einfluss auf erhobene Daten genannt. Das bedeutet, dass die durchgeführten Schätzungen ein konstantes zu hohes oder zu niedriges Resultat zeigen. Ursachen dieser Verzerrung können sein:
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Blindwert (siehe auch Richtigkeit) |
Charge: Begriffe zur Probenahme |
Chemometrie: Chemometrie ist der Teil der chemischen Disziplinen, der mathematische und statistische Methoden zur Auswahl optimaler Messverfahren, zur Plannung von Experimenten und zur Gewinnung maximaler Informationen bei der Analyse der erhaltenen Daten verwendet. |
Chiquadrat-Test,
Der |
Clusteranalyse siehe Multivariate Analysenmethoden |
Conjoint Measurement siehe Multivariate Analysenmethoden |
cp- und cpk-Index: Die Prozessfähigkeit wird neben weiteren, durch die Indices cp, process capability, und durch cpk, critical process capability, beschrieben. Mehr dazu und die Berechnung finden Sie hier....! |
Sind die Daten zur statistischen Betrachtung schon vorhanden, wird von einer Erhebung gesprochen. Es werden folgende Erhebnungsarten unterschieden: |
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Diskriminanzanalyse siehe Multivariate Analysenmethoden oder hier...! | |
Beschreibende Statistik durch graphische Aufbereitung und Komprimierung (z. B. Mittelwert und Streuung) von Daten (sehe auch explorative und induktive Statistik). |
Dispersionsmaße: Maße, die die Variabilität der Verteilung kennzeichnen, wie z. B. Standardabweichung oder Spannweite. |
e (Euler’sche Zahl): Der Grenzwert der Funktion ... |
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... ist die e-Zahl, oder auch nach Leonhard Euler Euler’sche Zahl genannt. Die e-Zahl ist häufig die Basis für Wachstumsprozesse in der Natur und wird deswegen als natürliche Basis bezeichnet. Als Beispiel sei hier das Bakterienwachstum genannt: |
Eichen (verification): Das Eichen eines Messgerätes umfasst die von der zuständigen Eichbehörde nach den Eich- vorschriften vorzunehmenden Prüfungen und die Stempelung. (DIN 1319 Teil1) | |||||||||
Eingangsprüfung (receiving inspection): Annahmeprüfung an einem zugelieferten Produkt durch den Abnehmer. | |||||||||
Die Empirie (griechisch embiría - die Erfahrung) stellt im wissenschaftlichen Sinne eine auf methodischem Weg (Induktion, Analogie, Beobachtung und Versuche) gewonnene Erfahrung dar. Hier wird z. B. unter empirische Verteilung eine Verteilung verstanden, die beobachtete oder durch Versuche gewonnenen Daten basiert. | |||||||||
Endprüfung (final inspection): Letzte der Qualitätsprüfungen vor Übergabe der Einheit (Lot, Charge) an den Abnehmer. | |||||||||
Ergebnisabweichung (error of result): Unterschied zwischen einem Merkmalswert und dem Bezugswert, wobei dieser je nach Festlegung oder Vereinbarung der wahre, der richtige oder der Erwartungswert sein kann. (Siehe Genauigkeit und Wahrer Wert) | |||||||||
Ergebnisraum: (Stichprobenraum, Wertebereich eines Merkmals) Ein Ergebnisraum stellt die Anzahl möglicher Zufallsergebnisse dar (siehe auch Merkmal und Zufallsvariable). Ereignisse ET = {1, 2, 3} und einelementige Teilmengen werden als Elementarereignis, wie z. B. Elementarereignis EE = {1} bezeichnet. | |||||||||
Ergebnisunsicherheit (Messunsicherheit): Geschätzter Betrag zur Kennzeichnung eines Wertebereichs, innerhalb dessen der Bezugswert liegt (siehe Vertrauensbereich für den Mittelwert und Wahrscheinlichkeit). | |||||||||
Erhebungsarten siehe Primär- und Sekundärstatistik | |||||||||
Ermittlungsergebnis (result of determination): Durch die Anwendung eines Ermittlungsverfahrens (Prüfmethode) festgestellter Merkmalswert (Merkmalsergebnis). | |||||||||
Erstprüfung: Erste in einer Folge von vorgesehenen oder zugelassenen Qualitätsprüfungen. | |||||||||
Erwartungswert (expectation): Stellt praktisch den Mittelwert der Merkmalergebnisse, die durch “unablässiges” Wiederholen gewonnen wurden, dar. | |||||||||
Suche nach Strukturen und Besonderheiten in den Daten (siehe auch deskriptive und induktive Statistik). | |||||||||
Bei einem Extremwert handelt es sich um auffällig hohe oder kleine Beobachtungen (Messwert...) einer Stichprobe. Hier stellt sich die Frage, ob derartige Beobachtungen als Ausreisser aus der Stichprobe gestrichen werden können. Diese Frage kann mit einem Ausreissertest beantwortet werden. |
Experiment siehe Primär- und Sekundärstatistik |
Faktorenanalyse siehe Multivariate Analysenmethoden |
Faktorielles Desgin ist ein Begriff aus der Varianzanalyse (ANOVA). |
Fehlerfortpflanzung: Rechnen mit fehlerbehafteten Zahlen, siehe hier...! | |||||
Fehler 1. und 2. Art siehe hier! | |||||
Fertigungsprüfung : Zwischenprüfung an einem in der Fertigung befindlichen materielen Produkt. | |||||
Fischgräten-Diagramm siehe hier! | |||||
FMEA steht für Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse. Mehr zum Thema finden Sie hier! | |||||
Formmaße: Maße, die die Abweichung einer Verteilung von der Normalverteilung charakterisieren, wie z. B. Schiefe- und Wölbungsmaße (Momentkoeffizienten). | |||||
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Auch ist es egal, welche Zahl als 2. Zahl eingetragen wird. Tragen wir einfach die 4 ein: |
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Die 3. Zahl kann von uns auch willkürlich gewählt werden, hier die 7: |
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Und ebenso die 4. Zahl, beispielsweise tragen wir hier eine 3 ein: |
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Und nun kommen wir zur letzten Zahl! Hier haben wir keine Wahlfreiheit mehr! Um die Summe 25 und folglich einen Mittelwert 5 zu erhalten, müssen wir als letzte Zahl 5 eintragen: |
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Für die Zahlen 1 bis 4 haben wir völlige Wahlfreiheit aber durch die Vorgabe des Mittelwerts 5 in diesem Beispiel, haben wir keine Wahlfreiheit für die 5. Ziffer mehr. In diesem Beispiel haben wir also nur 4 Freiheitsgerade! |
Genauigkeit (accuracy): Die Genauigkeit ist die Bezeichnung für das Ausmaß der Annäherung von Merkmals- ergebnissen an den Bezugswert, wobei dieser je nach Festlegung oder Vereinbarung der richtige oder ein festgelegter Wert sein kann. Die Genauigkeit ist der Oberbegriff für Präzision und Richtigkeit. |
Gesamtabweichung (total deviation, total error): Ist die Differenz von Sollwert und Istwert und setzt sich zusammen aus systematischer und zufälliger Abweichung. | |||
Gini-Koeffizient als Abweichungsmaß in der Lorenzkurve | |||
Grenzbetrag (upper limit amount): Betrag für Mindestwert und Höchswert, die bis auf das Vorzeichen übereinstimmen. Grenzabweichung (limiting deviation): Untere Grenzabweichung oder obere Grenzabweichung. Untere Grenzabweichung (lower limiting deviation): Mindestwert minus Bezugswert, wobei der Bezugswert der Nennwert oder Sollwert ist. Obere Grenzabweichung (upper limiting deviation): Höchstwert minus Bezugswert. |
Die Grundgesamtheit ist die Gesamtheit aller Merkmalsträger, oder anders ausgdrückt, ist die Menge aller statistischen Einheiten (Objekte, Elemente), über die eine Aussage getroffen werden soll.
Wird eine Teilmenge der Grundgesamtheit betrachtet, also darauf beschränkt, wird von einer Teilgesamtheit (Teilpopulation) gesprochen. Nehmen wir als Beispiel eine Befragung zum nächsten Bundeskanzler als Wahlergebnis der Wahl vom 27. September 2009. Die Befragung wird im gesamten Bundesgebiet (räumlich)
in der 4. Wochen vor dem Wahltermin für den Zeitraum von einem Tag an 1008 zufällig ausgewählten Bundesbürger (sachlich, Stichprobe = Teilerhebung) durchgeführt. Das Ergebnis der Umfrage soll eine Aussage (Wahrscheinlichkeitsaussage) sein, wer nächster Bundeskanzler oder natürlich Bundeskanzlerin wird. |
Häufigkeit, kumuliert (Summenhäufigkeit) siehe hier! |
Über ein Histogramm lassen sich Häufigkeitsverteilungen grafisch darstellen. Wie ein Histogramm konstruiert wird, sehen Sie hier! | |||
Versuch durch Einbindung der Stochastik über die erhobenen/ermittelten Daten hinaus
allgemeine Schlußfolgerungen für umfassendere Grundgesamtheiten zu ziehen (schließende Statistik, siehe auch deskriptive und explorative Statistik). |
Der Interquartilbereich ist, da links von Q1 und rechts von Q3 die Werte nicht berücksichtigt werden, gegen Extremwerte (Ausreißer) stabil. Als Ausreißer-Kandidaten können Werte vermutet werden, die folgende Grenzen überschreiten: | |||
Unterer Grenzwert = Q1 - 1,5 dQ Oberer Grenzwert = Q3 + 1,5 dQ | |||
(EN) ISO 9001:2000 ff, QM-System (EN) ISO 19011, Leitfaden für das Auditieren von Qualitäts- und /oder Umweltmanagementsystemen |
Istwert: Momentanes Merkmalsergebnis, welches sich durch systematische und /oder zufällige Abweichungen vom wahren/richtigen Wert unterscheidet. |
Intervalle: Ein Intervall stellt eine zusammenhängende Teilmenge einer geordneten Menge dar. Das bedeutet, wenn 2 Objekte in der Teilmenge enthalten sind, sind auch die dazwischen liegenden Objekte in dieser Teilmenge enthalten.
Um Verwechselungen mit dem Dezimalkomma zu vermeiden, werden oft folgende Schreibweisen genutzt: [1, 10] = [1; 10] = [1 | 10] |
Ishikawa-Diagramm siehe hier! |
Justieren bedeutet, ein Messgerät so einzustellen oder abzugleichen, dass die Messabweichungen möglichst klein werden oder dass die Beträge der Messabweichungen die Fehlergrenze nicht überschreiten. (DIN 1319 Teil 1) |
Das Kalibrieren eines Systems ist die Ermittlung und Festlegung eines funktionalen Zusammenhangs zwischen einer zähl- bzw. messbaren Größe und einer bestimmenden Konzentration (Objekteigenschaft) aus Daten, die im allgemeinen mit zufälligen Abweichungen behaftet sind. (DIN 1319 Teil 1) |
Kardinalzahlen sind Mengen, die als Repräsentanten von Mengen einer bestimmten Größe dienen (Anzahl, siehe auch Skalen). |
Klassierung (Kategorisierung) von Merkmalsausprägungen siehe hier! | |||
Kommunalitätsproblem als Aspekt der Faktorenanalyse siehe hier! | |||
KMO-Kriterium, Kaiser-Meyer-Olkin-Kriterium Eignungsprüfverfahren in der Faktorenanalyse, siehe hier! | |||
Kolmogorov-Smirnov-Test (Kolgoroff-Smirnoff-Test) als Anpassungstest zur Prüfung auf Normalverteilung siehe hier! | |||
Konfidenzbereich /-intervall (confidence interval): siehe Vertrauensbereich | |||
Kontingenz- oder Kreuztabelle und Kontigenzanalyse, oder Übersicht der Multivariaten Analysenmethoden | |||
Kontingenzkoeffizienten K*, Kontigenzanalyse, Stärke des Zusammenhangs... |
Korrelation (correlation): Allgemeine Bezeichung für den stochastischen Zusammenhang zwischen zwei oder mehreren Zufallsgrößen. Im engeren Sinn wird mit “Korrelation” der lineare stochastischen Zusammenhang bezeichnet. Über den t-Test für den Korrelationskoeffizienten, können Sie die Güte des vermuteten statistischen Zusammenhanges zwischen den Merkmalen prüfen. Nähres dazu hier! |
Korrelationsmatrix, Inverse -, siehe hier! |
Korrespondenzanalyse siehe Multivariate Analysenmethoden |
Kreisprozess: Um auf Fragestellungen Antworten (Resultate) zu finden, hilft der statistische Kreisprozess weiter. Auf Basis der Fragestellung werden die geplant Daten erhoben, Annahmen über das Modell gemacht, die Daten analysiert und interpretiert. Zeigen Fragestellung und Resultate keinen “inneren” Zusammenhang (Modell / Interpretation) müssen Anpassungen vorgenommen werden, bis dass Modell die Realität befriedigend abbildet. |
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Laplace-Wahrscheinlichkeit siehe hier! |
Zum Thema Lebensdaueruntersuchung (Zuverlässigkeits-) siehe Weibullverteilung! |
Maße für die mittlere Lage einer Verteilung, wie z. B. der Mittelwert. |
Lorenzkurve als garphische Darstellung der relativen Merkmalkonzentration. |
Los: Begriffe zur Probenahme |
Matrix (matrix): Die Matrix ist die Gesamtheit der Bestandteile eines Materials und ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften und deren gegenseitigen Beinflussungen. |
Eigenschaft zum Erkennen oder zum Unterscheiden von Einheiten (Charge, Los, Untersuchung einer Grundgesamtheit). | ||||||
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Qualitativ: Attributives oder beschreibendes Merkmal | ||||||
Gruppierte oder klassierte Merkmale sind zusammengefasste Merkmalsausprägungen. Werden stetige Merkmale gruppiert, können sie als diskret angesehen werden. | ||||||
Merkmalswert: (characteristic value, auch Prüfergebnis, siehe auch Qualität, Wertdefinitionen und Skalen) Der Erscheinungsform des Merkmals zugeordneter Wert. Wertebereich eines Merkmals: Menge aller Merkmalswerte, die das betrachtete Merkmal annehmen kann. | ||||||
Messprobe: (auch Analysenprobe) Eine Messprobe ist diejenige Probe, deren Gehalt an einem zu bestimmenden Stoff unmittelbar gemessen werden kann. Sie wird aus der Laboratoriumsprobe durch Zusätze von Reagenzien, oder allgem. durch Bearbeitung, erhalten. | ||||||
Die 8D-Methode beschreibt einen teamorientierten Problemlösungsprozess und legt eine Schrittfolge fest, die durchlaufen werden soll, wenn ein Problem mit unbekannter Ursache offensichtlich wird. Mehr hier....! | ||||||
Mittelwert (mean) | ||||||
Mittel, geometrisch: Das geometrische Mittel |
Mittel, gewogen: Der gewogene arithmetische Mittelwert wird im Bereich der Datenzusammenfassung dargestellt. |
Mittel, harmonisch: Das harmonische Mittel | |||
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Über das harmonische Mittel lässt sich dann die mittlere Geschwindigkeit eines Fahrzeugs ausdrücken, das von A nach B fährt und für verschiedene Streckenabschnitte bestimmte Zeiten benötigt. Folgendes Beispiel zeigt die Berechnung des harmonischen Mittelwertes: |
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Die Durchschnittsgeschwindigkeit für die Strecke von Punkt A nach Punkt B beträgt 86,4 km/h. |
Mittelwert, Schwerpunkteigenschaft: Für den arithmetischen Mittelwert | |||
D. h., die Summe der Abweichung zwischen xi und |
Mittelwert-t-Test: Mit diesem Test wird die Frage beantwortet, ob 2 Mittelwerte aus Datenreihen vom Umfang n1 und n2 unterschiedlich sind. D. h., entstammen beide Mittelwerte einer Grundgesamtheit oder nicht? Mehr dazu hier...! |
Modus: Der Modus xmod ist ein Lagemaß und zeigt die Ausprägung (Merkmalswert, Klasse) mit der größten Häufigkeit. Er ist eindeutig, wenn die Häufigkeitsverteilung ein eindeutiges Maximum besitzt. In einem Histogramm (Stab- oder Säulendiagramm) ist er die höchste Säule, die Klasse mit der höchsten Häufigkeit. |
Moment siehe Potenzmomente | ||
Multidimensionale Skalierung siehe Multivariate Analysenmethoden | ||
Multiple lineare Regression siehe hier...! | ||
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n-dimensionale Daten, d. h. Daten, die aus Beobachtungen von n Merkmale bestehen (siehe auch univariate Daten). Eine Übersicht über Multivariate Analysemethoden wird hier gegeben. |
Nachweisgrenze: (auch Bestimmungsgrenze) Die Nachweisgrenze stellt den unteren Bereich des Arbeitsbereiches einer Prüfmethode dar (siehe auch Blindwert). |
xi >= 3 sx |
Wenn das Prüfergebnis (Merkmalswert, xi) wie im obigen Beispiel, 3 mal größer ist
als die Standardabweichung sx, gilt das Ergebnis als gesichert nachgewiesen. |
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Neuronale Netze siehe Multivariate Analysenmethoden |
Eine wichtige Verteilung in der Statistik ist die Normalverteilung. Und oft geht es um die Frage, ob die beobachteten Werte (z. B. Messwerte) einer Normalverteilung folgen oder nicht. Die Normalverteilung ist eine Dichtekurve, die symmetrisch, unimodal und glockenförmig ist. Diese Art von Dichtkurven, werden durch folgende Dichtfunktion beschrieben:
Folgende Grafik zeigt die Normalverteilung in Abhängigkeit von der Standardabweichung s:
Da in obiger Dichtefunktion Mittelwert und Standardabweichung beliebige Werte annehmen können, existieren beliebig viele unterschiedliche Normalverteilungen. Obige Abbildung ist eine Beispiel für konstantem Mittelwert und 3 verschiedene Standardabweichungen.
Über diese Standardisierung lassen sich dann die wichtigen Quantile berechnen. Siehe auch Verteilungen! | |||||||
Normalverteilung siehe Student-Verteilung | |||||||
Normalverteilung, Abweichung von Abweichungen von der Normalverteilung lassen sich, neben der unter obigen Link beschriebenen Methoden, sehr schnell visuell abschätzen. Das kann mittels Histogramm oder über einen Quantil-Quantil-Plot (QQ-Plot) geschehen: | |||||||
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Liegen wie im obigen Beispiel-Plot die Beobachtungen (z. B. Messwerte) auf oder ziemlich nahe an der Hilfslinie, kann von einer sehr guten Näherung an die Normalverteilung ausgegangen werden. |
Normen: EN ISO 9000:2000 ff (Systemnorm) |
Normierung, siehe Z-Normierung |
Ordinalzahl ist eine Menge, die den Ordnungstyp einer wohlgeordneten Menge repräsentiert (Ordnungszahl, siehe auch Skalen). |
Ordinate: Bezeichnung für die “vertikale” Koordinate des kartesischen Koordinatensystems (y-Achse). |
Panelerhebung: Eine Panelerhebung ist eine Mehrfacherhebung, die sich auf eine repräsentative Teilauswahl (Panel) bezieht. Die Datenerhebung wird immer zum selben Untersuchungsgegenstand gemacht. Das heißt, es wird eine Mehrfacherhebung zu den selben Merkmalen zu verschiedenen Zeitpunkten mit der gleichen Teilauswahl (d. h. die selben Teilnehmer) durchgeführt. Der Zweck der Panelerhebung ist, durch die periodische Erhebungen zeitliche Veränderungen sichtbar zu machen. Diese Methode stellt eine Zeitreihenuntersuchung auf Individualebene dar. Dadurch werden Längsschnittdaten erhalten, die als Grundlage für Prognosen zur Marktbeurteilung herangezogen werden können (Handel- / Verbraucherpanels). |
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Primär- und Sekundärstatistik: Wurden die Daten für eine Untersuchung auf Basis von Erhebungen gesammelt, wird von Primärstatistiken (Field Research) gesprochen. Dabei werden folgende Beobachtungsarten unterschieden:
Von Sekundärstatistiken wird gesprochen, wenn diese Daten nicht zum Zwecke einer statistischen Untersuchung erhoben wurden, sondern z. B. in der behördlichen Verwaltung oder durch eine wirtschaftliche Tätigkeit angefallen sind. Vertraute Beispiele dürften die Kfz-Zulassungszahlen bezogen auf die Automarken oder im Rahmen einer wirtschaftlichen Tätigkeit, die Rohölpreisentwicklung. Die Daten zur Untersuchung sind also schon vorhanden. |
Population: siehe Grundgesamtheit | |||||
Potenzmomente beschreiben die Abweichung von der Normalverteilung. | |||||
Ist die Bezeichnung für das Ausmaß der gegenseitigen Annäherung voneinander unabhängiger Merkmalsergebnisse bei mehrfacher Anwendung einer festgelegten Prüfmethode. Die Präzision beschreibt den zufälligen Fehler (zufällige Abweichung, Varianz). Es wird unterschieden zwischen Wiederholpräzision und der Vergleichspräzision. | |||||
Grafische Darstellung der Begriffe zur Probenahme Los (lot): Menge eines Produkts, die unter Bedingungen entstanden ist, die als einheitlich angesehen werden können. Bei dem Produkt kann es sich beispielsweise um Rohmaterial, um Halbzeug, oder um ein Endprodukt handeln. Unter welchen Umständen die als einheitlich angesehen werden können, lässt sich nicht allgemein angeben. Es kann ein Wechsel des eingesetzten Materials oder des Werkzeugs oder eine Unterbrechung des Herstellvorgangs zu anderen Bedingungen führen. Der Begriff für Los ist in bestimmten Branchen auch “ Charge” oder “Partie”. Losumfang (lot size): Anzahl der Einheiten im Los (z. B. 10000 Schrauben oder 5000kg einer chemischen Substanz). Prüflos (inspection lot): Los, das als zu beutreilende Gesamtheit einer Qualitätsprüfung unterzogen wird. Probe, Stichprobe (sample): Eine oder mehrere Einheiten, die aus der Grundgesamtheit (z. B. einer Charge oder Lieferung) oder aus Teilgesamtheiten entnommen werden. Stichprobenumfang (sample size): Anzahl der Einheiten in der Stichprobe. Einzelprobe (increment): Durch einmalige Entnahme aus einem Massengut entnommene Probe. Sammelprobe (bulk sample, gross sample): Probe, die durch Zusammenfassung von Einzelproben oder Teilproben ensteht. Teilprobe (divided sample): Probe, die durch ein Probeteilungsverfahren aus Einzel- oder Sammelproben gewonnen wird. Laboratoriumsprobe (laboratory sample): Probe, die als Ausgangsmaterial für die Untersuchung im Laboratorium dient (siehe Messprobe). Probennahme, Stichprobennahme (sampling): Entnahme einer Probe nach festgelegten Verfahren. | |||||
Was ist ein fähiger Prozess und wie wird dieser beschrieben? Siehe hier...! | |||||
Prüfmethode, -verfahren, -anweisung (inspection instruction): Beschreibt die Durchführung zur Ermittlung der Merkmalswerte für Prüfmerkmale. Liegt eine Prüfspezifikation vor, ist sie die Grundlage für die Prüfmethode. | |||||
Prüfspezifikation (inspection specification): Festlegung der Prüfmerkmale für die Qualitätsprüfung und gegebenenfalls der vorgegebenen Merkmalswerte sowie erforderlichenfalls der Prüfverfahren (-methode). | |||||
Hypothesenentscheidung auf Basis des p-values in der Anwendung von Statistikprogrammen wie z. B. R siehe hier...! |
QQ-Plot siehe hier! |
Qualität (quality): Ist die Gesamheit der Merkmale und Merkmalswerte, bzw. deren Ausprägung, eines Objektes (z. B. Produkt, Dienstleistung) bezüglich seiner Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen (nach DIN 58936 Teil 1) |
Qualitätsmerkmal (quality characteristic): Ist ein Merkmal, das die Qualität eines Objektes beschreibt. Es ist damit ein Element der Gesamtheit aller die Qualität eines Objektes charakterisierender Kennzeichen und Eigenschaften (nach DIN 58936 Teil 1). |
Bescheinigung über das Ergebnis einer Qualitätsprüfung, das gegenüber dem Abnehmer oder Auftraggeber als Nachweis über die Qualität eines Produkts dient. Ein Zertifikat enthält Angaben über: |
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Qualitätssicherung (quality assurance): Ist die Gesamtheit der Tätigkeiten des Qualitätsmanagements, der Qualitätsplanung, der Qualitätslenkung und der Qualitätsprüfung. Qualitätssicherung ist als integrierter Prozess in der Wertschöpfungskette zu verstehen. Qualitätsmanagement ist der Aspekt des Gesamtmanagements, der die Qualitätspolitik festlegt und zur Ausführung bringt (siehe QM-System). Qualitätsplanung bedeutet auswählen, klassifizieren und gewichten der Qualitätsmerkmale und konkretisieren der Qualitätsanforderung unter Berücksichtigung von Anspruch und Realisierungsmöglichkeiten. Qualitätslenkung bedeutet, Überwachung der Qualitätsmerkmale im Hinblick auf die gegebenen Forderungen sowie gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen. Qualitätsprüfung bedeutet festzustellen, inwieweit das Objekt die Qualitätsforderung erfüllt. (Nach DIN 55350 Teil 11 und DIN 58936 Teil 1) |
Qualitätssicherungssystem (quality control system): Ein Qualitätssicherungssystem beschreibt die festgelegte Organisation zur Durchführung der Qualitätssicherung. |
Ein Quantil oder Quartil ist ein Lokalisationsmaß einer stetigen Verteilung, bei dem die Wahrscheinlichkeit p für einen Wert <= p oder => 1-p ist.
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Ist die Verteilung annähernd symmetrisch zum Median, sind Q1 und Q3 gleich weit vom Median entfernt. Siehe auch QQ-Plot! |
Referenzmaterial (reference material): Ein Referenzmaterial ist eine Substanz, deren Eigenschaft / Eigenschaften so genau festgelegt oder bekannt sind, dass sie zur Kalibrierung von Messgeräten und Kontrolle der Prüfmethode verwendet werden kann. | ||||||||
Regelkarte: Qualitätsregelkarten sind Werkzeuge zur statistischen Prozesskontrolle, mehr dazu hier...! | ||||||||
Regressionsanalyse siehe Korrelations- und Regressionsanalyse oder Multivariate Analysenmethoden | ||||||||
Regression, logistische siehe Multivariate Analysenmethoden | ||||||||
Relationen: Durch Relationen (relationale Operatoren) werden Beziehungen zwischen Zahlen dargestellt: | ||||||||
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Als Residuen e wird die Abweichnung zwischen der Zielgröße y (Vorgabe einer Kalibrierung) und dem berechneten Wert der Zeilgröße yo = a + bx, bezeichnet: | ||||||||
ei = yi - yoi | ||||||||
Mit ihrer Hilfe können Aussagen über die Korrektheit des linearen Modells gemacht werden (siehe Korrelation). Ist das Modell korrekt, müssen sich die Werte von ei im gesamten Bereich von yoi ohne erkennbare Struktur um 0 sammeln. | ||||||||
Richtiger Wert (conventional true value): Wert für Vergleichszwecke, dessen Abweichung vom wahren Wert für den Vergleichszweck als vernachlässigbar betrachtet wird. | ||||||||
Richtigkeit (trueness, accuracy of the mean): Die Richtigkeit ist eine Bezeichnung für das Ausmaß der Annäherung des Mittelwertes der Merkmalergebnisse an den Bezugswert, wobei dieser je nach Festlegung oder Vereinbarung der richtige oder ein festgelegter Wert sein kann. Die Richtigkeit beschreibt den systematischen Fehler (systematische Abweichung). |
RPZ, Risikoprioritätszahl: Maßzahl einer FMEA, Fehlermöglichkeits- und Einflussanlayse (Failure Mode and Effects Analysis), mehr dazu hier! |
Gewünschte Eigenschaften einer Schätzfunktion:
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Schiefe: Siehe Abweichung von der Normalverteilung. | |||
Schwerpunkteigenschaft des Mittelwerts | |||
Mit dem Shapiro-Wilk-Test wird die Hypothese geprüft, ob die Beobachtungen X normalverteilt sind. Dazu wird die Verteilung des Quotienten aus zwei Schätzungen der Varianz s2 betrachtet: das Quadrat einer kleinsten Fehlerquadratschätzung für die Steigung der Regressionsgraden im QQ-Plot und die Stichprobenvarianz. Liegt Normalverteilung vor, sollten beide Schätzung nahe zusammenliegen und der Quotient W sollte 1 oder nahe bei 1 liegen. |
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Der Quotient W liegt nahe bei 1 und der p-Wert (p-value) als Wahrscheinlichkeitaussage zum Zutreffen der Hypothese ist genügend groß. Weicht W deutlich von 1 ab und geht der p-Wert deutlich in Richtung 0 (z. B. < 0,05) ist von einer Abweichung von der Normalverteilung auszugehen. |
Signifikanzniveau: siehe Wahrscheinlichkeit | |||||||||||||||
Six Sigma, ein methodisches Vorgehen zur Prozessverbesserung, siehe hier...! | |||||||||||||||
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Ist die Differenz aus dem größten und dem kleinsten Merkmalswert: R = xmax - xmin | |||||||||||||||
Standardabweichung: siehe Statistik-Basis | |||||||||||||||
Statistik, Die drei Bereiche der -: Einen kleinen Überblick über die drei Statistikbereiche soll folgende Grafik geben: | |||||||||||||||
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Statistische Prozessüberwachung (statistical process control, SPC): Sie ist der Teil der Qualitätskontrolle / -lenkung, bei der statistische Verfahren zur Planung und Aus-/Bewertung eingesetzt werden (nach DIN 58936 Teil1, siehe auch Prozessfähigkeit und Regelkarten!). | |||||||||||||||
Sterbetafel: Zur Sterbetafel im Rahmen der Weibullverteilung geht es hier....! | |||||||||||||||
Stichprobe: siehe Probennahme | |||||||||||||||
Stichprobenraum: siehe Ergebnisraum | |||||||||||||||
Strukturgleichungsmodelle siehe Multivariate Analysenmethoden | |||||||||||||||
Stochastik: Teilgebiet der Mathematik, das sich mit zufälligen Ereignissen befasst (Wahrscheinlichkeitsrechnung). | |||||||||||||||
Student-Verteilung, t-Verteilung | |||||||||||||||
Summenhäufigkeit, kumulierte Häufigkeit: Über ein Histogramm können Sie einen visuellen Eindruck über die Verteilung Ihrer Beobachtungen gewinnen (siehe auch Skalen). Möchten Sie hingegen wissen, wie viele Beobachtungen unterhalb oder einschließlich einer bestimmten Grenze (Klasse) liegen, hilft die kumulierte Häufigkeit weiter. Zur Bildung der kumulierten Häufigkeiten werden die Beobachtungen beginnend mit der kleinsten Ausprägung in aufsteigender Reihenfolge aufaddiert (kumuliert). Die folgende Tabelle zeigt ein Beispiel: |
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Die kumulierte Summe für n = 4 setzte sich zusammen aus der Summe = n1+n2+n3+n4 = 2+5+6+11 = 24. D. h., bis einschließlich n4 liegen 24 Beobachtungen vor! Formaler lässt sich das als Summenhäufigkeits-Funktion ausdrücken: |
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Systematische Abweichung (systematic deviation, systematic error): Siehe Richtigkeit. Systematische Abweichungen weisen bei definierter Vorgehensweise (z. B. gleiche Prüf- methode) gleiches Ausmaß und Vorzeichen auf. Bei quantitativen Merkmalswerten ist die systematische Abweichung, unter Berücksichtigung der vorangemachten Ausage, gleich der Differenz aus Erwartungswert und richtigem bzw. wahrem Wert.
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Welchem Prinzip ein statistischer Test folgen sollte, finden Sie hier! |
Toleranz (tolerance): Höchstwert minus Mindestwert und auch obere Grenzabweichung minus untere Grenzabweichung. Toleranzbereich (tolerance zone): Bereich zugelassener Werte zwischen Mindestwert und Höchstwert. |
Trendtest sihe hier! |
... Differenzen siehe hier! ... Sollwerte siehe hier! ... den Korrelationskoeffizient: Über den t-Test zur Prüfung der Korrelationskoeffizienten kann geprüft werden, ob ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen den Ausprägungen (Realisierungen) xi und yi der Merkmale X und Y besteht. Weiteres finden Sie hier! |
t-Verteilung siehe Student-Verteilung |
Unabhängige identische Wiederholung: Näheres finden Sie hier! |
Eindimensionale Daten, d. h. Daten, die aus Beobachtungen eines einzelnen Merkmals bestehen (siehe auch multivariate Daten). |
Ursache-Wirkungs-Diagramm: (Fischgräten- oder Ishikawa-Diagramm, K.Ishikawa 1915-1989) Durch ein Ursache-Wirkungs-Diagramm kann die Suche nach Fehlerursachen in einem
Prozessablauf erleichtert werden. Es ist möglich, auf Basis dieses Diagramms auch komplexe Zusammenhänge zu visualisieren und dadurch zu analysieren. Dabei wird wie im folgenden Bild gezeigt, von den Ursachen, z. B. den 5 M`s, auf das Ereignis (Problem) geschlossen:
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Varianz: siehe Statistik-Basis |
Varianzanalyse siehe Multivariate Analysenmethoden |
Vergleichspräzision (reproducibility): Die Vergleichspräzision ist die Bezeichnung für das Ausmaß der gegenseitigen Annäherung der Merkmalswerte unter Vergleichsbedingungen. |
Vergleichsbedingungen: Bei der Gewinnung von unabhängigen Merkmalswerte gelten folgende Bedingungen: festgelegte Prüfmethode, identisches Objekt (Material), verschiedene Prüfer (Beobachter), eventuell verschiedener Prüfausstattung (Geräte) und verschiedene Orte (Labors). |
Verteilungen, Gipfeligkeiten von: Folgende Grafik zeigt mögliche Häufigkeitsverteilungen und deren Bezeichnungen: | ||||
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Verteilung, | ||||
Verteilung, Binomial- | ||||
Verteilung, geometrische |
Verteilung, hypergeometrische | ||
Verteilung, Normal-, Student- (t-) | ||
Verteilung, Poisson- | ||
Verteilung , Weibull- |
Vertrauensbereich, Konfidenzbereich (confidence interval): Unter Vertrauensbereich wird ein aus Stichprobenwerten berechnetes, d. h. in der Lage und Breite zufälliges Intervall, das den wahren aber unbekannten Parameter mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit, der Vertrauenswahrscheinlichkeit, überdeckt (einschließt), verstanden. Die Grenzen des Intervalls werden Vertrauensgrenzen (confidence limits) genannt. Siehe Berechnung Vertrauensbereich für den Mittelwert |
Verzerrung siehe Bias |
Wahrer Wert (true value): Tatsächlicher Merkmalswert; ist in der Regel aber nur ein ideeller Wert, weil er sich praktisch nicht ermitteln lässt. Es können i. d. R. zu dessen Ermittlung nicht alle Faktoren, die zur Ergebnisabweichung beitragen, vermieden werden (nach DIN 55350 Teil12). |
Die Wahrscheinlichkeitsverteilung einer Zufallsvariablen gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Werte der Zufallsvariablen angenommen werden. Diese Wahrscheinlichkeitsverteilung wird durch die Verteilungsfunktion eindeutig definiert: |
F(x) = P(X <= x) |
F(x) gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass die Zufallsvariable X einen Wert kleiner oder gleich x annimmt. Nimmt die Zufallsvariable x diskrete Werte an, wird von einer Wahrscheinlichkeitsfunktion (probability function, frequency function) gesprochen. Die Verteilungsfunktion wird durch Aufsummieren der Wahrscheinlichkeiten |
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ermittelt. Für stetige Zufallsvariablen wird die Verteilungsfunktion durch Integration über die Wahrscheinlichkeitsdichte berechnet: |
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Wahrscheinlichkeit: Mit welcher Wahrscheinlichkeit tritt ein Ereignis aus der Anzahl möglichen Ereignisse ein? | |||||||||
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Im ersten Beispiel ist der objektive Charakter deutlich erkennbar und im zweiten Beispiel, der subjektive durch die “Alltagsaussage /-annahme” ebenfalls. | |||||||||
Wahrscheinlichkeit: Vertrauens- und Irrtumwahrscheinlichkeit | |||||||||
Lebensdauerverteilungen lassen sich die Weibullverteilung darstellen, mehr dazu hier...! | |||||||||
Istwert (actual value): Ermittlungsergebnis eines quantitativen Merkmals. Sollwert (desired value): Wert eines quantitativen Merkmals, von dem die Istwerte dieses Merkmals so wenig wie möglich abweichen sollen (siehe Toleranzbereich). Richtwert (standard value): Wert eines quantitativen Merkmals, dessen Einhaltung durch die Istwerte empfohlen wird, ohne dass Grenzwerte vorgegeben sind. Grenzwert (limiting value): Mindestwert oder Höchstwert. Mindestwert (lower limiting value): Kleinster zugelassener Wert eines quantitativen Merkmals. Höchstwert (upper limiting value): Größter zugelassener Wert eines quantitativen Merkmals. | |||||||||
Wiederholpräzision (repeatability, wirhin-run precision): Die Wiederholpräzision ist die Bezeichnung für das Ausmaß der gegenseitigen Annäherung der Prüfergebnisse unter Wiederholbedingungen. | |||||||||
Bei der Gewinnung von unabhängigen Prüfergebnissen gelten folgende Bedingungen: festgelegte Prüfmethode, identisches Objekt (Material), der gleiche Prüfer (Beobachter), die gleiche Prüfausstattung (Geräte) und der gleiche Ort (Labor). | |||||||||
Qualitätsprüfung nach für die Wiederkehr vorgegebenen Regeln in einer Folge von vorgesehenen Qualitätsprüfungen an derselben Einheit (Lot, Charge). |
Qualitätsprüfung nach unerwünschtem Ergebnis der vorausgegangenen in einer Folge von zugelassenen Qualitätsprüfungen an derselben Einheit (Lot, Charge). |
Wölbung: Siehe Abweichung von der Normalverteilung. |
Oft besteht die Notwendigkeit Merkmalswerte (Merkmalsausprägungen) zur besseren Beurteilung oder für statistische Verfahren derart zu normieren, dass der Mittelwert den Wert 0 und die Standardabweichung den Wert 1 annimmt. Diese Standardisierung oder Z-Normierung wird über folgende Formel durchgeführt: |
Zahlen, Das Gesetz der Großen - : Das Gesetz der Großen Zahlen wird am Beispiel des arithmetischen Mittels dargestellt:
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Strebt nun n -> E(
Einfach ausgedrückt, bedeutet dies, dass mit einer hohen Anzahl von Werten, die Schätzung des Mittelwerts der Merkmalausprägung In diesem Beispiel sagt das Gesetz der großen Zahlen aus, dass mit dem Streben von n -> |
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Zeitreihenanalyse siehe hier! |
Zwischenprüfung : Qualitätsprüfung während der Realisierung einer Einheit (Lot, Charge). | ||||
Zufällige Abweichung (random deviation, random error): Zufällige Abweichungen weisen bei definierter Vorgehensweise (z. B. gleiche Prüfmethode) ein zufälliges Ausmaß und Vorzeichen auf. Bei quantitativen Merkmalswerten ist die zufällige Abweichung, unter Berücksichtigung der vorangemachten Ausage, gleich der Differenz aus Merkmalswert und richtigem bzw. wahrem Wert. | ||||
Zufallsstichproben sind Teile einer Grundgesamtheit, die durch einen Auswahlprozess mit Zufallsprinzip aus dieser entnommen und stellvertretend, repräsentativ für die Grundgesamtheit sind (siehe Grundgesamtheit und Beispiel). | ||||
Die Zufallsvariable ist ein Grundbegriff der Statistik mit folgender Bedeutung: Der Wert einer Zufallsvariablen, z. B. ein Merkmalswert, wird bei der Durchführung eines Versuches ermittelt (siehe auch Zufallsvorgang). Je nach Art des Versuchs (Experiment, Beobachtung) sind die möglichen Werte der Zufallsvariablen ein einzelner Wert einer Größe (beim Messen), einer Zahl (beim Zählen), eine Ausprägung (bei der Bestimmung eines qualitativen Merkmals) usw. oder auch Paare, Tripel, Quadrupel, n-Tupel solcher Werte. Eine Zufallsvariable, die nur abzählbar viele Werte annehmen kann, heißt “diskrete Zufallsvariable”. Eine Zufallsvariable, die kontinuierliche Werte annehmen kann, heißt “kontinuierliche Zufallsvariable”. | ||||
Bevor dieser Vorgang durchgeführt wird, ist es ungewiss, welches Ergebnis tatsächlich eintreten wird (siehe Zufallsvariable -> Durchführung eines Versuchs). Dieses Ergebnis wird mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eintreffen. | ||||
Zuverlässigkeitsuntersuchungen: Zum Thema Zuverlässigkeitsuntersuchung (Lebensdauer-) siehe Weibullverteilung! | ||||
Literaturstellen: (Zurück...) |
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